Selfcare Adventskalender

Sefcare-Adventskalender
24- Tipps für mehr Selbstliebe im Alltag

Schon brennt wieder die erste Kerze am Adventskranz und das erste Türchen im Adventskalender darf geöffnet werden. Das bedeutet auch, dass es nur noch 24 Tage bis Weihnachten sind. Für viele ist das keine „besinnliche“ Zeit, sondern eher vom vorweihnachtlichen Stress geprägt. Plätzchen backen (übrigens findet ihr hier ein Rezept, wie ihr mit nur einem Teig, vier verschiedene Plätzchen backt), Geschenke besorgen, dekorieren und so könnte ich die Aufgaben nun munter weiter runterrattern. Bei all dem Alltagsstress, der ja ohnehin das ganze Jahr über präsent ist, möchte ich, dass ihr eins nicht vergesst: und zwar euch selbst! Ja richtig gehört – zur Weihnachtszeit nicht nur an andere denken, sondern auch Zeit für sich selbst nehmen. Dieser Adventskalender und Blogbeitrag entsteht nicht einfach so, sondern aus einem bestimmten Grund. Ich habe mich im Jahr 2019 eindeutig übernommen und mir mehr zugemutet, als es meinem Körper und Geist recht war: Full-Time-Job, Selbstständigkeit aufbauen und nochmal ein Studium beginnen, war dann einfach zu viel und mein Körper hat mir ganz klar zu verstehen gegeben, dass es definitiv Zeit für eine Pause ist. Diese Anzeichen möchte ich nun ernst nehmen und gerade die Weihnachtszeit dafür nutzen wieder etwas zur Ruhe zu kommen – und dazu möchte ich auch dich einladen: 24 Tage – 24 Türchen, wo es nur um dich geht. Ich möchte dir kleine Tipps und Inspirationen geben, die du in deinen Alltag integrieren kannst, um endlich mehr Zeit für dich zu finden.

3 Dinge, auf die du stolz bist

#1 Erkenne dich für deine Erfolge, in diesem Jahr, an - 3 Dinge, auf die du stolz bist

Ich weiß wie schwer es ist eigene Erfolge anzuerkennen. Sofort schießen einen Gedanken durch den Kopf wie „so toll ist das nun auch wieder nicht“, „das haben Andere auch schon geschafft“, oder „ja, aber schau doch mal xy an, der hat viel mehr erreicht in diesem Jahr“. Versuch‘ mal diese Stimme in deinem Kopf zu ignorieren, lass dein Jahr Revue passieren und denk daran, was du alles geschafft hast, worauf du stolz bist. Ohne dich dabei zu vergleichen. Erkenne dich dabei auch für die kleinen Erfolge an. In der Vorlage kannst du deine drei größten Erfolge in diesem Jahr eintragen.

drei Dinge, auf die du stolz bist
Öfter „Nein“ und zu sich selbst „Ja“ sagen

#2 Öfter „Nein“ und zu sich selbst „Ja“ sagen

Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich abends nach einem langen Tag irgendwie nicht mehr richtig wohl in seiner Haut fühlt? Bei mir war das eine Zeit lang öfter der Fall. Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch und bin sehr gefährdet zu allem „Ja und Amen“ zu sagen und zeitgleich verliere ich meine eigenen Bedürfnisse aus den Augen. Das ging teilweise soweit, dass ich mich nicht mehr wohl gefühlt habe, aber nicht wusste woher das Gefühl überhaupt kommt und was der Grund dafür ist. Mittlerweile habe ich gelernt mehr auf mich zu hören. Ich hinterfrage natürlich nicht jede Lebenssituation, trotzdem frage ich mich regelmäßig Folgendes:

  1. Kann ich das mit meiner Wertevorstellung vereinbaren?
  2. Bringt mich die Aufgabe/der Anlass oder Ähnliches dorthin, wo ich mich langfristig sehe?

Beantworte ich diese Fragen mit „Nein“ bin ich inzwischen bereit etwas daran zu ändern, damit ich langfristig glücklich bin. Natürlich ist das nicht immer einfach, denn irgendwo möchte man es doch jedem recht machen, aber am Ende des Tages ist entscheidend, ob du es auch dir selbst recht machst.

Hier eine Vorlage mit einer Geschichte, wo du bewusst „Nein“ gesagt hast und zu dir selbst „Ja“. Diese Geschichte soll dir motivieren, dass du das immer wieder schaffen kannst und jedes Mal auf neue die wählen darfst.

Öfter
Tipp 3

#3 Die ersten Minuten am Morgen gehören nur dir

Viele erfolgreiche Menschen haben eins gemeinsam: sie haben eine feste Morgenroutine. Die einen gehen zum Sport, das andere Meditieren – was es auch sein mag. Ein richtiger Game-Changer für mich, war definitiv die ersten Minuten nicht auf mein Handy zu glotzen und Instagram zu öffnen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Instagram als Plattform. Aber dennoch treibt sie einen dazu sich mit anderen zu vergleichen und genau das möchte ich in den ersten Minuten meines Morgens nicht: denn die gehören inzwischen mir. Ich starte meinen Tag mit einem heißen Kaffee und meinem Notizbuch, wo ich meine Gedanken niederschreibe. Manchmal auch für was ich Dankbar bin in meinem Leben, das ist nämlich jede Menge. Notiere, was du in deine Morgenroutine einbauen möchtest, um ein paar friedliche Minuten für dich zu finden.

 

Morgenroutine
Tipp 4

#4 Plane einen festen Abend in der Woche nur für dich ein

„Einen ganzen Abend in der Woche nur für mich – wie soll das denn gehen?“, höre ich hier die Mamas und Workaholics sagen. Aber nimm es dir auf jeden Fall vor (es muss ja nicht gleich ein ganzer Abend sein, aber 1-2 Stunden in der Woche, wo du tun und lassen kannst, was immer du willst, sollte drin sein). Trage dir diesen Abend wie einen Termin fest in deinen Terminkalender ein. Du wirst natürlich (genauso wie andere Termine auch) diesen Termin nicht immer wahrnehmen können, aber nimm ihn dir jede Woche aufs Neue vor. 

Festen Abend für dich einplanen
Tipp 5

#5 Ziele und Träume aufschreiben

Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber ich verliere hin und wieder im Alltagsstress mein Ziel vor Augen. Blicke ich heute in meine Notizen und sehe nach, was ich mir im letzten Jahr für Ziele gesteckt habe, kann ich viel besser nachvollziehen, ob ich auf meiner Zielgeraden geblieben bin. Natürlich ändern sich Ziele und Träume auch mal, aber auch dann, finde ich es schön, wenn ich meine Entwicklung nachschlagen kann. Da sich das Jahr zum Ende neigt, kannst du dir das zum Anlass machen dir zu folgenden Punkten Gedanken zu machen und trau dich ruhig groß zu denken:

1. Was sind meine Ziele in dieser Woche?

2. Was sind meine Ziele in den nächsten drei Monaten

3. Was ist mein Ziel im nächsten Jahr?

4. Was ist mein Ziel in den nächsten fünf Jahren?

Sehe die Ziele als inneren Kompass, die dich jeden Tag ein Stückchen näher dorthin bringen, wo du langfristig hin möchtest. Natürlich kannst du dir diese Ziele auch ausdrucken und visualisieren und ein Vision-Board erstellen. Ich selbst habe auch eins, probier es doch einfach mal aus!

Ziele und Träume fixieren
Tipp 6

#6 Ein Buch lesen

Glaubt mir, ich bin alles andere als ein „Bücherwurm“. Mir ist es wirklich schwer gefallen nach langer Zeit mal wieder ein Buch zur Hand zu nehmen und aufmerksam zu lesen. Aber wenn man mal drin ist, macht es fast süchtig, weil es für mich viel mehr Zeit mit mir selbst darstellt, als sich mit dem Fernseher zu beschäftigen. Oft zieh ich mich eine halbe Stunde zurück, mach‘ mir einen Tee und gemütliches Licht an und versinke in meinem Buch. Am liebsten lese ich Bücher zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Business oder Fotografie. Übrigens ist lesen eine wundervolle Art, um sich Wissen anzueignen. Ich habe meistens ein Notizbuch, Stift und Textmarker zur Hand und sauge die Inhalte auf. Bücher, die mich in diesem Jahr nachhaltig beeindruckt haben, waren: Mögest du glücklich sein, Unbox your Life, so denken Millionäre und Sorge dich nicht, lebe. Und deine?

Ein Buch lesen

#7 Spaziergang in der Natur und alles bewusst warnehmen

Am besten zur Ruhe komme ich, wenn ich einen Spaziergang in der Natur mache und einfach einmal ganz bewusst wahrnehme, was um mich herum passiert. Die Gerüche, die Musik der Natur und wie schön so eine Landschaft sein kann. Ich liebe es aber auch draußen in der Natur zu fotografieren. Weil diese Outdoor-Shootings oft etwas aufwendiger sind, packe ich einfach meine Mama ein und wir genießen nach dem Shooting, das wunderbare Set und die Natur – dabei habe ich schon meine schönsten Erinnerungen gesammelt.

Raus in die Natur gehen und alles bewusst wahrnehmen
Tipp 8

#8 Social-Media-Detox

Social Media gehört nicht nur zu meinen Job, sondern gehört zu meiner Hauptätigkeit in meine Job. Aber wir kennen das alle: Social Media ist nicht immer nur ein unterhaltende Plattform, sondern hat auch seine Schattenseiten. Unser Gehirn ist beispielsweise nicht darauf ausgelegt, so viele visuelle unterschiedliche Eindrücke am Tag zu verarbeiten. Dazu kommt noch das ständige „Vergleichen“ was mit den Plattformen einhergeht. Deshalb gönnt euch mal eine Pause davon – einen Tag und auch mal eine ganze Woche. Ihr werdet merken, danach fühlt man sich erhohlt und tankt neue kreative Energie.

Social Media Detox
Tipp 9

#9 Selbstvermarktung

Selbstvermarktung – für mich ein Herzensthema, weil es mir selbst unglaublich schwer fällt mich und mein Business selbst zu vermarkten. Mich das erste mal in meiner Instagram Story zu zeigen hat mich unendlich viel Überwindung gekostet und das tut es manchmal immer noch. Ich glaube Selbstvermarktung, fällt vor allem Frauen schwer. Ich möchte an dieser Stelle auf keinen Fall alle Frauen und alle Männer in eine Schublade stecken. Trotzdem fällt mir im Alltag und in meinem Umfeld auf, dass es vorallem die Frauen sind, die sich beim Thema „Selbstvermarktung“ zurücknehmen. Immerhin wurde uns doch auch beigebracht „bescheiden“ zu sein. Ich habe zum Glück einen Mann an meiner Seite, der mich nicht klein macht, sondern mich pusht und noch mehr in mir sieht, als ich selbst. Ich bin übrigens auch der Meinung, dass man sich mit Menschen umgeben soll, die dich hochziehen, anstatt runter. Mit denen man sich gegenseitig für die großen und kleinen Erfolge feiern kann und sich gegenseitig motiviert und nicht Freundschaften pflegen sollte, in denen man nicht über sich und seine Erfolge sprechen darf, weil dein Gegenüber dich klein halten möchte. Selbstvermarktung ist nämlich trainierbar für ein Muskel, dafür müsst du dir nur immer wieder klar machen, was dich einzigartig macht. Das machst du natürlich nicht, wenn dein Umfeld komisch darauf reagiert und du wirst nach und nach immer kleiner. Ich möchte, dass du dir mal aufschreibst was dich oder dein Business einzigartig macht und das du dir erlaubst, das auch nach außen zu kommunizieren. Ich möchte, dass wir uns gegenseitig groß machen und uns ehrlich austauschen – auch im Interesse deines Gegenübers.

Dinge, die dich einzigartig machen
Tipp 10

#10 Journaling

Auch wenn es einer der größten Social Media Trends im Jahr 2019 war, ist das Journaling definitiv ein Trend, der sich für mich bewährt hat. Wenn du dich jetzt fragst, was überhaupt „Journaling“ ist, dann möchte ich dir ganz kurz auf die Sprünge helfen. Unter „journaling“ versteht man das Schreiben in Notizbüchern. Das Prinzip der Bullet-Journal-Methode könnt ihr im Buch von Ryder Carroll nachlesen. Inzwischen gibt es auch unzählige Inspirationsquellen auf Pinterest. 

Ich halte meine Bullet-Journals schlicht und nutze sie nicht unbedingt als kreativen Ausgleich, sondern eher zur Selbstreflektion, Organisation und damit ich meinen Fokus nicht verliere. Inzwischen habe ich auch verschiedene Bullet-Journals, damit ich den Überblick nicht verliere. Für meine Finanzen, für Weiterbildungen, einen Kalender und eins zu Selbstreflektion. Gerade weil unsere Welt so schnelllebig und dynamisch geworden ist, hilft mir das altbewährte Toll „Stift und Papier“ meine Gedanken zu ordnen – nach dem Motto „auf dem Papier aus dem Kopf“.

 

Tipp Journaling
Tipp 11

#11 kreativen Ausgleich schaffen

Mein Job ist mein kreativer Ausgleich, denn beim Fotografieren kann ich einfach die Welt um mich herum vergessen. Aber bei wie vielen Menschen, ist die Arbeit auch gleichzeitig der kreative Ausgleich? Deshalb rate ich es Jedem ein Hobby für sich zu finden, das einen Ausgleich im Alltag schafft. 

 

kreativen Ausgleich schaffen
Tipp 12

#12 Pausen machen, auch wenn immer etwas zu tun ist

Kennst du das Gefühl, dass jetzt eine Pause recht wäre, ein Kurzurlaub oder einfach mal nichts machen? Geht aber nicht, weil doch eigentlich jede menge zu tun wäre. Laura Malinsa Seiler (hört unbedingt mal in ihren Podcast rein) hat mal gesagt „Ohne Pausen kein Wachstum“ – und damit hat sie sowas von recht. Natürlich können wir immer weiterarbeiten, aber irgendwann kommt die Quittung dafür, physisch oder psychisch. Also gönne dir ruhig mal eine Pause, wenn du es brauchst – auch wenn gerade jede Menge zu tun wäre. 

Pausen machen
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