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Deine Social Media Strategie mit Hilfe des Social Model Canvas

Wer ein Unternehmen gründet, der kommt an dem Business Model Canvas nicht vorbei. Dieses Model gibt dir einen guten Überblick über alle wichtigen Schlüsselfaktoren in deinem Unternehmen oder deiner Geschäftsidee. Was viele nicht wissen, das Modell eignet sich auch bestens für deine Social Media Strategie. Es werden im groben alle wichtigen Bereiche einer Social Media Strategie beleuchtet. 

Social Model Canvas

Das Social Model Canvas besteht ebenso wie das Business Model Canvas aus neun Feldern: Schlüsselpartner, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselressourcen, Mehrwert, Community-Beziehung, Kanäle, Zielgruppe, Kosten (Budget) und Ziele. In einem Unternehmen macht es Sinn die einzelnen Felder im Team zu erarbeiten. Solltest du Solopreneur sein, gehst du die Felder einfach für dich detailliert durch. Im Folgendem erkläre ich dir die einzelnen Felder etwas genauer und zeige dir welche Fragen du dir stellen solltest.

Relevante Inhalte für deine Zielgruppe

1. Ziele

Was möchtest du durch das Aufnehmen des Social Media Marketings in deinen Marketing-Mix erreichen bzw. was erhoffst du dir davon? Als Unternehmen denkst du dir jetzt bestimmt „was für eine Frage? Umsatz natürlich“. Ja, Umsatz kann auf jeden Fall ein Ziel sein, warum du eine Social Media Strategie aufbaust, aber ich rate dir, dass das nicht dein primäres Ziel ist. Denn eine Community aufzubauen, die dein Produkt oder Dienstleistung kauft, braucht Zeit und Energie. Deshalb könnten auch eins deiner Ziele die Kundenbindung sein, Vertrauen schaffe, Informieren, Traffic oder die Markenbekanntheit erhöhen. Definiere dein Ziel konkret und in Zahlen.

Beispiel für Zahlen im Social Media Bereich: Engagement-Rate, Likes, Kommentare, Direktnachrichten, Webseitenklicks, Swipe-Up-Klicks, Storyviews, Follower, Impressionen, Profilaufrufe, uvm.

Definiere die Zahlen, die zu deiner Zielsetzung passen und richtige deine Strategie entsprechend aus.

2. Zielgruppe

Wer ist deine Zielgruppe auf Social Media. Stell dir neben den Fragen wie Geschlecht und Alter auch die Frage, was deine Zielgruppe interessiert und welche Bedürfnisse sie hat. Skizziere ein genaues Bild deiner Personengruppen im Social Media Bereich.

3. Community Beziehung

Wie möchtest du deine Community auf Social Media ansprechen? Damit meine ich nicht nur ob du sie mit „Sie“ oder „Du“ ansprichst, sondern auch ob du „persönlich“ also mit deinem Gesicht zu ihnen sprechen willst oder ob du den Kontakt schriftlich pflegst. In einem Team können auch mehrere Social Media Verantwortliche das Gesicht des Unternehmens repräsentieren und spannende Einblicke geben.

4. Kanäle

Welche Kanäle möchtest du bespielen? Welcher Kanal passt überhaupt zu dir, deinem Unternehmen und deinem Produkt/Dienstleistung? Welche Features innerhalb des Kanals möchtest du nutzen (IG TV, Stories, Gruppen, Chats, uvm.)?

5. Mehrwert

Einfach schöne Bilder auf den Social Media Plattformen streuen reicht heute nicht mehr aus. Stell dir also die Frage, welchen Mehrwert du deiner Zielgruppe bieten möchtest. Welches Problem haben sie, dass du lösen kannst? Sind sie eventuell auf der Suche nach einem Rezept, das sie am Abend kochen könnten oder brauchen sie Tipps rund um das Thema Social Media (nur um mal zwei Beispiele zu nennen)? Welches Bedürfnis bzw. welchen Wunsch kannst du mit deinem Content erfüllen?

6. Schlüsselaktivitäten

Was sind die Schlüsselaktivitäten, damit die Strategie befolgt und der entsprechende Content erstellt werden kann? (Beispiel: Texten, fotografieren, Audio aufnehmen, Videodreh, Videos schneiden, uvm.) Finde den richtigen Rahmen für dein Produkt/Dienstleistung, vergiss aber dabei nicht den Rahmen der jeweiligen Plattformen. Instagram ist beispielsweise sehr visuell. Bei TikTok performen schnell geschnittene Videos am besten und bei Podcasts darf es ruhig etwas ausführlicher sein. Also bedenke auf jeden Fall, dass du deinen Content auch in den „Frame“ der jeweiligen Plattformen bringst.

7. Schlüsselressourcen

Welche Ressourcen werden für deine Social Media Strategie benötigt? Bedenke hier neben den personellen Ressourcen, auch die materiellen Ressourcen und die technischen, fotografischen, strategischen und redaktionellen Skills sowie Tools und Programme.

8. Schlüsselpartner

Für den Aufbau deiner Marke und der Erhöhung der Markenbekanntheit solltest du dir Gedanken machen, wer deine Schlüsselpartner im Social Web sind. Kooperationen mit anderen Unternehmen? Influencer? Blogger? Nehme sie in deine Strategie mit auf.

9. Budget

Mit welchem Budget planst du im Bereich Social Media monatlich oder jährlich? Hier ein paar Kostenpunkte, die beispielsweise anfallen können: Social Ads (Anzeigen), bezahlte Kooperationen, Gehalt für Social Media Manager, Bildrechte, Fotograf, Redakteur, Kosten für Weiterbildungen, uvm.

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